Wisława Szymborska
Juli 24, 2006

Vor ein paar Tagen hab ich in das Buch „Auf Wiedersehen. Bis morgen“ von Wisława Szymborska hineingelesen und gedacht: Hallo?? Wie gut, wie schön ist das!
Ich kann es jedem nur empfehlen.
Faaaalls euch der Name Wisława Szymborska nichts sagen sollte (ich wäre voll überrascht
Ich kannte ihn jedenfalls auch nicht, bevor ich das Buch „entdeckt habe“, und mir ist da doch ziemlich was entgangen), sollt ihr jetzt mal wieder klüger werden:
„Für ihr Werk, das ironisch-präzise den historischen und biologischen Zusammenhang in Fragmenten menschlicher Wirklichkeit hervortreten lässt“ [wurde ihr 1996 der Nobelpreis für Literatur verliehen]
(Originalzitat: „for poetry that with ironic precision allows the historical and biological context to come to light in fragments of human reality“)
Die Polin Wislawa Szymborska wurde am 2. Juli 1923 in Bnin, heute ein Stadtteil von Kórnik, bei Posen geboren. 1931 zog sie mit ihrer Familie nach Krakau, wo sie bis heute noch lebt. Nach dem Abitur studierte sie zunächst polnische Literatur und Soziologie an der Jagiellonen-Universität, brach das Studium jedoch 1948 ab. 1948 heiratete sie Adam Wlodek, von dem sie sich jedoch nach sechs Jahren wieder scheiden ließ.
Nach zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen veröffentlichte Szymborska 1952 ihren ersten (stark von Sozialistischen Realismus geprägten) Gedichtband mit dem Titel Dlatego zyjemy (Deshalb leben wir), von dem sie sich jedoch später distanzierte. 1957 veröffentlichte sie den Sammelband Wolanie do Yeti (Rufe an Yeti), der im In- und Ausland große Beachtung fand. In den 80er Jahren schrieb sie auch für die Exilzeitschrift Kultura, die in Paris erscheint sowie für die Samizdat-Publikation Arka, benutze hierfür jedoch das Pseudonym Stanzykówa. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin hat sie sich auch als Übersetzerin für französische Poesie bereits einen Namen gemacht. Sie übersetzte u.a. Werke des Franzosen Théodore Agrippa d’Aubigné. Im Jahr 2000 erhielt Karl Dedecius, der zahlreiche Werke Szymborskas ins Deutsche übersetzt hat, die Goetheplakette der Stadt Frankfurt als Auszeichnung für seine Übersetzungsleistung.
(von einer deutschen Seite über den Nobelpreis)
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1.
X Grizzlybear said | Juli 24, 2006 at 2:43
klingt ja wirklich interessant muss ich vielleicht auch mal lesen…allerdings war ich grad bei der bücherjolle und hab meine ferienlektüre zusammen gesucht. 11 bücher, die ich aber natürlich nicht alle mitnehmen darf, weil der rest meiner familie leider auch lesen will und der koffer snst du schwer wird.
p, es gibt übrigens ein neues buch von Kay Meyer, dass in China spielt, irgendwas mit schwert…:-) klingt auf jeden fall recht interessant, wenn du fantasy magst.
außerdem hab ich ein buch gekauft, „Wie der tapfere Tom auszog um Knappe zu werden“ von Terry Jones, außerdem noch einen zweiten band dazu. soll so in die richtung monty Python gehen (sorry vio)
)
2.
vio | Juli 24, 2006 at 3:42
AHHHHHHHH
merin ohrwurm war grade weg

nee, quatsch, ich verzeihe dir nochmal
(sorry p, bin grad doppelposterin…) übrigens klingt die autorin echt interessant. worum gehts denn in dem buch?
[edit von hierodula: Posts zusammengelegt] du bist immer Doppelposterin
[/edit]
3.
hierodula | Juli 24, 2006 at 6:15
Das ist ein Sammlung von Gedichten. Auf kein näheres Themengebiet eingrenzbar, denke ich.
Ach, Kay Meyer, der nervt mich… ich finde, der schreibt total gleichtönig, und das Innenleben von Personen schildert er für mich auch nicht so richtig eingänglich… er macht viel zu viel tell statt show O.o
@V: IIIIIIIIIIIIIIIIIIII like chinese…
Gut, dass ich hier im Sicheren sitze… ich habe nämlich schon erfahren müssen, dass V sehr gut in der Lage wäre, jemanden zu erwürgen!
Ich hab jetzt aber schon einen neuen Ohrwurm: I am a lumberjack… *sing* ^^
Der nächste, der einen Kommentar schreibt, schreibt übrigens den 222. …
4.
vio | Juli 24, 2006 at 7:38
ich schreib den 222. kommentar

sei nicht so fies zu mir, ich kann doch nichts dafür, dass ich so wirr denke und mir GRUNDSÄTZLICH wenn dieses popup-fenster kommt („Die daten werden über eine unsichere verbindung gesendet blablabla“) ein neuer gedanke kommt, den ich UNBEDINGT noch aufschreiben muss. und überhaupt lagen zwischen den 2 posts grade ca 3 stunden
„Tell statt Show“ – klingt irgendiwie lustig, finde ich. für mich ist „show“ einfach negativ belegt, wenns im deutschen verwendet wird (auch wenns englisch gemeint ist, aber in deutschen texten), so im sinne von „viel wind um nichts“…
aber da du ja eh einen neuen ohrwurm hast, hat sich das ja anscheinend geändert.
so, das wars. wetten, dass mir gleich noch was einfällt?
5.
vio | Juli 24, 2006 at 7:41
fehler im post – ich wusste es
aber erwürg mich bitte nicht, weil ich noch ma schreibe, ja? 
ich wollte eigentlich schreiben „aber da du ja eh einen neuen ohrwurm hast, hat sich das ja anscheinend erledigt“, nicht „geändert“….
6.
X Grizzlybear said | Juli 25, 2006 at 11:13
*vondenlangencommentserschlagenwurde*
hallo?! *knockknock* Darf ich hier auch noch was posten?
p, lass vios doppelposts doch, dann siehts nach mehr aus
von Kai Meyer fand ich die Trilogie der „Fließenden Königin“ ziemlich gut, aber die bücher danach hab ich nur angefangen und hatte dann keine lust mehr…
wie geht denn I am a lumberjack?
was isn n lumberjack?
*auchschnapszahlcommentschreibenwill*
p lebst du noch? wie wars denn beim bowlen?
*großenabstandvonviohält*
7.
hierodula | Juli 25, 2006 at 2:01
Hm ja, mir gehts mit Kai (Kay? whateva) Meyer ungefähr genau so.
Ich will aber keine zwei Kommentare von dem gleichen Menschen hintereinander… das ist duuuuumm…
Lumberjack (entire scetch)
Lumberjack song (extra für Vio)
lumberjack = someone who cuts down trees, basically
Wikipedia sagt:
@Vio: GEDANKEN ORDNEN
Wegen dem Show-Gedanken… „Show, don’t tell“ ist ein feststehender Ausdruck und gilt besonders als Faustregel für Autoren – soll heißen, wenn eine Figur Angst hat, dann schreib nicht „… hat Angst“, sondern lass sie erzittern, erschaudern, sich die Haare wirr zerzausen, einen gehetzten Blick haben, lass die Bewegungen fahrig werden… etc. So wird der Leser viel näher ins Geschehen gezogen, schließlich zeigt ja auch jeder Mensch seine Gefühle ein bisschen anders. Figur A fängt vielleicht an zu schreien, wenn sie sich ärgert, Figur B wird ruhig und berechnend, usw… Das meinte ich. Ich finde nicht, dass der Kai Meyer das überzeugend rüberbringen kann. Oder, anderes Thema, oft weiß ich seitenlang nicht, was die Figuren denn gerade riechen, hören, sehen… FÜHLEN.
8.
vio | Juli 25, 2006 at 3:36
@P: ja, ich weiß schon was das heißen soll, bisschen englisch kann ich ja auch
aber ich finde, wenn man sagt „Der macht zu wenig show“, dann klingt das als würde er alles so… sang-und klanglos machen und er sollte besser viel wind um nichts machen. das wollte ich ausdrücken 
aber naja..
@ Grizzly: Du brauchst keine Angst haben, du bist ja lieb und singst nicht dauernd „I like Chinese“
9.
hierodula | Juli 25, 2006 at 4:31
@V: kA ich wusste nicht, ob du die Phrase so kennst. Hat ja nicht unbedingt was mit den einzelnen Worten zu tun.
10.
vio | Juli 25, 2006 at 5:13
stimmt auch wieder. naja, is ja egal…
11. Literatur Nobelpreis | September 25, 2009 at 12:51
1996: Wislawa Szymborska (1923 – )…
Die polnische Schriftstellerin Wislawa Szymborska beschreibt in natürlicher Weise die biologischen Zusammenhänge, die den Menschen als Individuum existieren lassen und ihn in einen zeitgenössischen Kontext interpretiert zeigen.
……